Süßwasserfische

Süßwasser Fische

Die zweifellos meisten bekannten Fischarten zählen zu den Süßwasser Fischen. Sie sind somit in Flüssen, Seen und Süßwassermeeren beheimatet. Süßwasserfische halten sich (wie der Name schon sagt) ausschließlich in Süßwassergewässern auf. In Salzwassergewässern sind sie nicht überlebensfähig, da der hohe Salzgehalt zu einer osmotischen Übersalzung führt. Es dringt also zu viel Salz in ihre Zellen, welche wegen ihrer Beschaffenheit durch das Salz zerstört werden, und sie sterben. Lachse, Aale und ähnliche Wanderfische können ihren Metabolismus dem Salzgehalt im Wasser jedoch anpassen. Außerdem gibt es Brackwasserfische, die in beiden Sorten Wasser gut zurecht kommen.

Maifisch

Maifisch

Man ordnet den Maifisch (Alosa alosa) zur Klasse der Strahlenflosser ein, und er gehört direkt in die Familie der Heringe. Er ist auch unter dem Namen Alse bekannt. Sein Verbreitungsgebiet sind die nahen Küstenregionen von Nordeuropa bis Nordafrika. Man kann ihn in den Tiefen 10 bis etwa 150 m finden.

Der Maifisch ist ein anadromer Wanderfisch und schwimmt in der Laichzeit flussaufwärts. Er erzielt eine Maximale Größe von ca. 70 Zentimeter und wiegt dann nur an die 3 kg. Das Höchstmögliche Alter des Maifisches beträgt etwa 11 Jahre. Mehr »

Europäischer Aal

Europäischer Aal

In die Gattung der Strahlenflosser zur Familie der Flussaale gehört auch der Europäische Aal (Anguilla anguilla). In der freien Laufbahn kommt er vom Norden Irland bis zu den Azoren im Süden vor. Sie verstecken sich im tiefen Gewässer zwischen Steinen und Pflanzen. Die Fische sind nachtaktiv, wo sie dann auf ihre Nahrungssuche gehen.

Der Körperbau ist schlangenförmig und seine Schwanz- und Rückenflossen bilden einen durchgängigen Flossensaum. Der Europäische Aal hat eine dunkelgrüne fast schwarze Farbe, während sein Bauch silbrig schimmert. Er hat eine feinschuppige Haut, die unter einer schleimigen Schicht liegt. Mehr »

Weißer Stör

Ein “echter Stör” ist auch der Weiße Stör, der zudem noch der zweitgrößte seiner Art ist. Er kann an die 6,5 Meter lang werden und dazu ein Gewicht von 800 kg erreichen. Der Weiße Stör findet seine Heimat in den großen Strömen von Kalifornien bis hin zu Alaska. Auch in einigen Seen ist er zu finden. Er ist der in süßen Gewässern größte vorkommende Fisch. Dabei lebt er aber überwiegend im Meer in den Küstennahen Gebieten. Ein sehr großer Fisch der dementsprechend viel Platz benötigt. Zur Laichzeit zieht der Weiße Stör in die Flussgebiete zurück.

Die Laichzeit, der Tiere ist in der Regel alle 2-8 Jahre. Während die weiblichen Fische mit 11 bis 22 Jahren ihre geschlechtsreife erreichen, werden die männlichen Tiere zwischen dem 11. und 34. Lebensjahr reif. Der Kopf des Weißen Störes ist stumpf, ziemlich breit und kurz. Seine Schnauze, insbesondere der Unterkiefer ist vorständig und mit den typischen 4 sehr langen Barteln besetzt. Mehr »

Europäischer Stör / Baltischer Stör

Europäischer Stör / Baltischer Stör

Mit einer Größe von über 3 Metern zählt diese Störart zu den größeren der Störfamilie. Sein Gewicht beträgt bis zu 200 kg, die Weibchen bringen meist mehr auf die Waage als die Männlichen Fische. Evin Europäischer Stör (Acipenser sturio) hat ein recht spitzes Maul, seine Barteln sitzen zwischen Spitze und Maulöffnung. Der Körper ist lang gezogen und mit 5 Knochenplatten an den Seiten bedeckt. Die Farben des Rückens sind blau olivfarbig mit goldenen Reflektionen. Sein Bauch hat eine weißliche hellere Färbung. Mehr »

Sternhausen

Die heutige Heimat der Sternhausen (Acipenser stellatus) ist das Kaspische Meer und das Schwarze Meer. In der Vergangenheit hat man diese Fische auch in der Donau und auch der Adria gefangen. Dieser Stör ist der beste Schwimmer unter seinen Artgenossen auf Grund seines spindelförmigen schlanken Körpers.

Diese Gattung gehört auch in die Familie der “echten Störe”. Der Sternhausen kann in etwa bis 2,2 Meter lang werden und ein Gewicht von 70 kg erlangen. Im Allgemeinen handelt es sich beim Sternhausen um einen Wanderer. Der Sternhausen hat seinen Namen durch zwischen seinen Längs angereihten Knochenplatten befindliche Sterne. Die Schnauze ist Entenschnabelförmig ausgeprägt und leicht nach oben gebogen. Mehr »

Chinesischer Stör

Chinesischer Stör

Als anadromer Wanderfisch findet man den Chinesischen Stör (Acipenser sinensis) in den Buchten vor Korea und China. Er zählt ebenfalls in die Familie der “echten Störe”. Die Fische halten sich überwiegend in Bodennähe auf, weshalb man sie als Grundfische bezeichnet.

Der Chinesische Stör hat einen Störtypischen Körperbau, langgestreckt mit spitzem Maul. Sein Körper ist mit 5 Reihen knochenschildähnlichen Platten bedeckt, die am Rücken sowie an den Seiten des Körpers, vom Schwanz bis zum Kopf verlaufen. Er hat eine recht weit zurückversetzte Rückenflosse, und seine Schwanzflosse hat die typische asymmetrische Form. Wie andere Arten der Störe, ähnelt auch der Chinesische Stör stark dem Hai. Die Tiere werden in der Regel an die 3 Meter groß, es wurden jedoch auch ausnahmen mit 6 Metern gefangen. Sein Gewicht kann somit bis etwa 600 kg betragen. Mehr »

Amur-Stör

Eine ausschließlich im Flusssystem des Amur und Japanischen Meer vorkommender Stör. Der Amur-Stör (Acipenser schrenckii) zählt zur Familie der “echten Störe” und kann eine maximale Größe von 3 Metern erreichen. Spitzenfänge haben ein Gewicht von 300 kg auf die Waage gebracht. Ein Amur-Stör kann ein Höchstalter von etwa 65 Jahren erreichen.

Die gewohnte Umgebung des Amur-Stör ist der steinige und sandige Boden der Gewässer. Man kann farblich zwei Arten unterscheiden, die graufarbenen aus den Quellen des Amur, und die braunfarbenen aus den unteren Mündungen. Mehr »

Sterlet

Sterlet

Mit einer maximalen Größe von 60 Zentimetern gehört der Sterlet (Acipenser ruthenus) zu den kleinsten der Störfamilie, trotzdem wird er als der eleganteste von allen angesehen.

Ebenso gehört er zur Art der “echten Störe”. Der Sterlet bevorzugt das fließende Gewässer und hält sich in den Donaugebieten, sowie in den Flüssen rund um das Schwarze, Kaspische Meer oder auch der Ostsee auf.

Die Geschlechtsreife der männlichen Fische trifft mit etwa 3-5 Jahren ein, bei den Weibchen dauert es etwa 7-9 Jahre. Zur Laichzeit wandert der Sterlet sehr weite Strecken flussaufwärts, bis er schnell fließende Ströme im Kiesbett findet. Die Lebenserwartung der Fische liegt bei etwa 25 Jahren. Er wiegt etwa 4-8 kg im Erwachsenenalter. Mehr »

Persischer Stör

In die Familie der “Echten Störe” gehört auch der hauptsächlich im Kaspischen und Schwarzen Meer vorkommender Persischer Stör (Acipenser persicus). Als anadromer Wanderfisch kann er auch in den Nebenflüssen des Kaspischen Meeres auftreten. Seine bevorzugte Umgebung sind die schlammigen und sandigen Tiefen der Gewässer.

Er hat einen kräftigen Körperbau, der trotzdem sehr langgezogen erscheint, aber sich deutlich von den anderen Arten unterscheidet. Seine Körperfarbe hat einen leicht bläulichen Schimmer. Die Seiten sind graulich-silbern und am Bauch hat er eine fast weiße Farbe. Der Persische Stör kann eine maximale Länge von 2,3 Metern erlangen. Bei dieser Länge kann er ein Gewicht bis an die 70 kg erzielen. Mehr »

Atlantische Stör

Atlantischer Stör

Einer der ältesten Vertreter der “Echten Störe” ist der Atlantische Stör (Acipenser oxyrinchus oxyrinchus). Diese Art der Knochenfische lebt überwiegend im Norden des Atlantik und der Golfküste. Man findet den Atlantischen Stör mit einer Länge von etwa 2,5 Metern und einem Gewicht von 110 kg.

Der Atlantische Stör ist anadromer Wanderer der sich die meiste Zeit im Meer über dem Kontinentalschelf aufhält. Zur Laichzeit nehmen die Tiere weite Strecken auf sich und ziehen sich in die Süßen Flussgewässer zurück. Je nach Gebiet beginnt die Laichzeit von Februar bis Juli. Der Atlantische Stör legt seine Eier im tiefen strömenden Wasser auf steinigem Grund ab. Die Jungen Störe bleiben nach dem Schlüpfen für etwa 3 bis 5 Jahre in den Flussgebieten, bevor Ihre erste Wanderung ins Meer startet. Der Männliche Stör wird mit rund 6 bis etwa 14 Jahren geschlechtsreif, während das Weibchen etwas länger benötigt und erst mit 8 bis 28 Jahren reif wird.

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